Ibiza

Eivissa, die Inselhauptstadt oder auch Ibiza Stadt genannt

Letzten Zählungen zufolge hat die Stadt Eivissa 42.797 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde der Pityusen, die in insgesamt sechs Gemeinden eingeteilt sind. Nicht umsonst ist Eivissa die Hauptstadt des kleinen Archipels.

Die Einwohner von Eivissa (von den Einheimischen Vila genannt) leben zwar in der flächenmäßig kleinsten Gemeinde, aber sie genießen ein hohes Niveau an Dienstleistungen Die Hauptstadt der Pityusen verfügt unter anderem über eine große Auswahl an Geschäften, Restaurants und Bars, Kinos, ein Theater, ein breitgefächertes kulturelles Angebot, ein gutes Gesundheitswesen und zahlreiche Sportanlagen. Deshalb ist sie auch für die Besucher ein wichtiger Bezugspunkt, vor allem im Winter; abgesehen davon spielt sich hier ein abwechslungsreiches Nachtleben ab, und zwar im Hafen und in den alten Vierteln der Stadt, vor allem Dalt Vila, dem befestigten Teil, der von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde In Eivissa findet man historisch und kunsthistorisch sehr wichtige Elemente, aber auch die Merkmale einer modernen Stadt, die sich ständig im Wandel befindet und Kultur, Architektur und das Zusammenleben prägen.
Eivissa

Die Stadt Eivissa

verbindet den Zauber der Geschichte mit dem des Nachtlebens. Einerseits bilden die Stadtmauer aus der Renaissance-Zeit und die von ihr geschützten jahrhundertealten Häuser und Stadtpaläste einen der Hauptreize für die Liebhaber der mittelalterlichen und mediterranen Architektur. Andererseits ziehen die Bars und Cafes, die sich an der Seeseite der Stadt aneinanderreihen, Tausende von Menschen an. Sie befinden sich in den ehemaligen Wohnhäusern der Seeleute und Fischer und sind heute der Treffpunkt für die schönsten Frauen und Männer des Planeten. Die Kombination dieser beiden Elemente hat die Stadt zu einem weltbekannten Ort gemacht.

Die befestigte Altstadt Dalt Vila ist einzigartig in ihrer Anlage, ihren Ausmaßen und ihrem Erhaltungszustand. Zu ihren Füßen breiten sich die Stadtteile La Marina und Sa Penya aus. Sie sind durch kleine Sträßchen mit dem Hafen verbunden und bewahren den Charakter ihrer jahrhundertealten Häuser, in denen sich mit der Zeit zahlreiche Boutiquen angesiedelt haben. Die Promenade Vara de Rey wird von Häusern im Kolonialstil eingerahmt, wie das Hotel Montesol, und ist mit weiteren Plätzen verbunden, wie der Plaga del Parc, wo die Einheimischen sich zu einem sonntäglichen Aperitif oder nachmittäglichen Kaffeeklatsch zu treffen pflegen. Dahinter beginnt die Stadt sich bis zum Puig des Molins und Ses Figueretes auszubreiten. Es entstanden neue Viertel wie das Eixample, Cas Serres, Can Misses oder Ca n'Escandell. Heute besitzt die Stadt eine lange Küstenpromenade mehrere Plätze und Parks, in denen man ausruhen kann.